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Symposium "Konsumentenschutz in Zentral- und Osteuropa" am 22. und 23. Oktober 2009

Nach dem Erfolg des 2008 abgehaltenen Symposiums "Erbrechtsentwicklung in Zentral- und Osteuropa" veranstaltete die an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien eingerichtete Forschungsstelle für Europäische Rechtsentwicklung und Privatrechtsreform im Zusammenwirken mit dem Bundesministerium für Justiz vom 22. bis 23. Oktober bereits ihr drittes Symposium.

Die Veranstaltung wurde vom Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät o. Univ.-Prof. DDr. Heinz Mayer, dem Leiter der Forschungsstelle, em. o. Univ.-Prof. Dr. Rudolf Welser, sowie von der Präsidentin des Öbersten Gerichtshofes Hon.-Prof. Dr. Irmgard Griss, dem Präsidenten des Österreichischen Rechtsanwaltskammertages Dr. Gerhard Benn-Ibler und vom Sektionschef im Bundesministerium für Justiz Hon.-Prof. Dr. Georg Kathrein eröffnet.

Sie betonten die Wichtigkeit der rechtsvergleichenden Zusammenarbeit zwischen Österreich und den anderen zentral- und osteuropäischen Ländern im Zusammenhang mit der europäischen Privatrechtsentwicklung, insbesondere des Verbraucherrechts. Die Rechtslage wurden von Vortragenden aus den Staaten Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Polen, Rumänien, Serbien, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ukraine und Ungarn dargestellt. Es waren dies Doc. Dr. Christian Alunaru (Arad/Rumänien), Mgr. Robert Dobrovodsky LL.M. (Trnava/Slowakei), Prof. Dr. Gabor Hamza (Budapest/Ungarn), Prof. Dr. Jan Hurdik (Brünn/Tschechien) in Zusammenarbeit mit Dr. Marketa Selucka Ph.D (Brünn/Tschechien), Prof. Dr. Tatjana Josipovic (Zagrab/Kroatien), Prof. Dr. Volodymyr Kossak (Lemberg/Ukraine), Prof. Dr. Jan Lazar (Trnava/Slowakei), Prof. Dr. Andrzej Maczynski (Krakau/Polen), Prof. Dr. Laszlo Milassin (Györ/Ungarn), Dr. Zoltan Nemessanyi (Pecs/Ungarn), Prof. Dr. Jerzy Pisulinski (Krakau/Polen), Prof. Dr. Jerzy Poczobut (Warschau/Polen), Prof. Dr. Meliha Povlakic (Sarajevo/Bosnien und Herzegowina), Prof. Dr. Josef Szalma (Novi Sad/Serbien), Prof. Dr. Levente Tattay (Budapest/Ungarn), Prof. Dr. Verica Trstenjak (EuGH/Maribor/Slowenien), Pof. Dr. Dr. h.c. Lajos Vekas (Budapest/Ungarn) und Prof. Dr. Fryderyk Zoll (Krakau/Polen).

In den Berichten wurden u.a. Geschichte, Entwicklung, Rechtsquellen, die Grundzüge des geltenden Rechts und die geplanten Reformen im Verbraucherrecht sowie das Verhältnis zu den europäischen Entwicklungen behandelt. Für das nächste Jahr ist eine weitere Veranstaltung zur Europäischen Rechtsentwicklung in den CEE Staaten geplant.

Der von der Forschungsstelle herausgegebene Tagungsband zum Symposium ist 2010 als Band III: "Konsumentenschutz in Zentral- und Osteuropa" in den Veröffentlichungen der Forschungsstelle erschienen.

 

Gefördert von der REGIERUNG DES FÜRSTENTUMS LIECHTENSTEIN, der Österreichischen Notariatskammer, dem Österreichischen Rechtsanwaltskammertag, CHSH Cerha Hempel Spiegelfeld Hlawati - Partnerschaft von Rechtsanwälten, DLA Piper Weiss-Tessbach Rechtsanwälte GmbH und Dorda Brugger Jordis Rechtsanwälte GmbH.  

 

Forschungsstelle für Europäische Rechtsentwicklung und Privatrechtsreform

em.o. Univ.-Prof. DDr. h.c. Dr. Rudolf Welser
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